Referendum gegen Buchpreisbindung ist zustande gekommen!
Dank grossem Einsatz konnten die notwendigen Unterschriften für das Referendum gesammelt werden. Am 5. Juli 2011 wurden die Unterschriftenbogen bei der Bundeskanzlei abgegeben.
Darum geht es
Am 18. März 2011 haben National- und Ständerat beschlossen, in der Schweiz eine gesetzliche Buchpreisbindung wieder einzuführen. Das Gesetz soll das Kulturgut "Buch" schützen, so die Argumentation der Befürworter.
Der Entscheid der Räte ist nicht nachvollziehbar. Wir sagen daher NEIN zur Buchpreisbindung!
Die Buchpreisbindung ist nicht zeitgemäss. Eine online-Preisbindung ist schlicht nicht umsetzbar und Schweizer Leserinnen und Leser würden fortan ihre Bücher in ausländischen Online-Shops kaufen. Zusehends werden e-books erworben und Bücher übers Internet bestellt. Der Schweizer Buchmarkt stellt sich dadurch selbst ins Abseits.
Eine Preisbindung schröpft die Konsumenten: Insbesondere Studierende und SchülerInnen haben die Zeche von überhöhten und staatlich festgelegten Preise zu bezahlen.
Die Massnahme der fixen Preise zielt am ursprünglichen Zweck vorbei, den Buchmarkt Schweiz zu schützen: Hohe Preise werden zementiert und der Markt abgeschottet. Eine Strukturerhaltungspolitik, wie sie mit einer Buchpreisbindung zu Lasten der Konsumenten betrieben wird, funktioniert nicht und schadet schliesslich dem Buch als wichtiges Kulturgut.
Dies sind nur einige Argumente, welche uns bewogen aktiv Unterchriften zu sammeln. Wir habendies in den Monaten Mai und Juni im gesamten Kantonsgebiet getan. An dieser Stelle danken wir für Ihre Unterschrift und Unterstützung.
Mehr Informationen unter www.buchpreisbindung-nein.ch








